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Kreisoberliga Mittelthüringen 21. Spieltag: FSV Martinroda -SC Empor Weimar 3-1 (0-0)

Am Ende feierten die Sandhasen einen hochwichtigen und auch nach der enormen Leistungssteigerung im 2. Spielabschnitt einen verdienten Sieg. Martinroda hatte in der ersten Halbzeit einige Male das Glück auf seiner Seite, weil die Gäste nicht nur spielerisch, sondern mit den weitaus besseren Möglichkeiten auch das bessere Team waren.

 

Wieder mit anderer Abwehrformation, dauerte es gut 20 Minuten, bis Martinroda Ordnung in seinen Abwehrverbund bringen konnte. Blaschczok immer wieder als Feuermann gefordert, musste so einige Fehler seiner Mitspieler ausbügeln. Unkontrollierte Rückpässe und Fehlabspiele am eigenen 16 er, brachten die Gäste einige Male in Abschlusspositionen.

 

 Glück für den FSV, dass die Schützen in Sachen Genauigkeit und Schussstärke wenig Gefährliches zu Stande brachten. Die erste verheißungsvolle Aktion hatten sie durch Hermann in der 20. Minute. TW Nimmow beim Schuss aus 12 Metern jedoch auf dem Posten.

 

Gagelmann nach 30 Minuten frei vor Nimmow, verstolperte in aussichtsreicher Position. Dann ein typischer FSV-Angriff nach 26 Minuten. Steil auf Ulke, Raumgewinn mit Vorsprung über die linke Seite in den Strafraum und dann die falsche Entscheidung. Statt selbst den Ball ins Tor zu schieben, legte er uneigennützig quer auf R. Schleicher, der die Kugel jedoch nicht erreichte.

 

Nach einer Ecke mächtiges Durcheinander im Martinrodaer Strafraum, bei dem gleich drei Gästespieler den Ball Richtung Tor brachten. Letztlich Trillof hatte das Pech aus 6 Metern nur den rechten Außenpfosten zu treffen. Riesen Glück für die Heimelf, weil zwei dieser 4 Abschlüsse aus noch geringerer Distanz nicht den Weg ins Tor fanden. Noch einmal Gagelmann kurz vor der Halbzeit stand frei vor Nimmow, verzog aber um mehr als einen Meter.

 

Trainer Schmitt hatte einiges in der Halbzeitpause aufzuarbeiten. Mit anderer Körperhaltung und Auftreten mit dem Spielgerät fand der FSV immer besser in die Partie. Die Gästeführung nach schönem Angriffszug über die rechte Seite, passte dann so gar nicht ins Bild der ersten Minuten nach Wiederanpfiff.

 

Klassisch ausgekontert, präzise Eingabe und genau zum richtigen Zeitpunkt eingelaufen, 0-1. Aber Martinroda nun zunehmend dominant, erspielte sich gute Gelegenheiten.

 

Dann endlich der verdiente Ausgleich. Ulke mit Ball gleich gegen drei Empor-Akteure im Strafraum mit der Ballbehauptung und perfektem Anspiel auf R. Schleicher, der mutig zum Ball ging und vollendete.

 

Martinroda weiter im Angriffsmodus war dem 2. Tor mehrfach nah. R. Schleicher nach schöner Kombination über drei Stationen, scheiterte an einem Abwehrbein auf der Torlinie. Wieder R. Schleicher, diesmal mit Ulke im Zusammenspiel, hatte in der 76. Minute gleich zweimal die Chance zur Führung. Die vielen Abwehrbeine und der Torwart verhinderte aber den Einschlag.

 

Der Auftritt des bis dahin glücklosen Ulke kam dann jedoch noch rechtzeitig. Einen perfekten Ball von Schneider aus der eigenen Hälfte in den Lauf von Ulke, nahm dieser auf und schloss perfekt aus 16 Metern an den Innenpfosten ab. Nochmal kamen die Gäste auf und wollten die Punkteteilung. Der gute SR Möller fiel zum Glück nur einmal auf die auf Freistöße lauerten Gäste herein. Deshalb dann wohl die 5 Minuten Nachspielzeit.

 

Weimar mit ihren Freistößen nicht mit dem erhofften Lucky Punch, den dann Ulke in der 3. Minute der Nachspielzeit setzte. Mit dem wohl schönsten Angriff nach Balleroberung im Mittelkreis, Pass auf die rechte Außenbahn, Zuspiel ins Zentrum, Geier lässt klatschen und Ulke aus 16 Metern trocken zur Entscheidung ins Netz. Kurz darauf der Abpfiff und drei hochwichtige Punkte für den FSV. Nach dem Pokalviertelfinale nächste Woche dann Show Time gegen den TSV Elgersburg zum immer wieder interessantem Derby im Martinrodaer Sportpark.

 

Martinroda

Nimmow- Schneider, Wolf (76.da Garca), Blaschczok, Tomasini- S. Schleicher, Sterzing, Geier,

Bussemer (57. Maul) - Ulke, R. Schleicher

 

Weimar

Naumann, Winter, Hönninger, Gagelmann, Trillof (75. Teubert), Löwer, Kahoul (61 Schoorens), Herrmann ( 82. Erbs), Domann ( 61. Mikuta), Hertel, Hasaj ( 76. Döller)

0-1 Hertel 50., 1-1 R. Schleicher 65., 2-1 Ulke 81., 3-1 Ulke 90.+3

 

SR Christian Möller  -50-

 

Text: J. Krogel



 

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